Pimerstorfergut wieder auferbaut im Jahre 1849

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 1849 - 1894

Nach dem der Hausstock am 22. April 1849 abbrannte und nur der Stall und die Scheune vom Feuer verschont blieben, wurde er von Martin und Juliane Muckenhummer wieder aufgebaut. Die Scheune wurde im Jahre 1848 errichtet, jedoch fand man keine Hinweise auf das Alter des ursprünglichen Hausstockes oder des Schweinestalles. 1849 wurde ein Kuhstall, 3 Jahre später (1852) eine weitere Scheune errichtet. Im Jahr 1861 wurde ein Kuhstall für 10 Milchkühe und Jungvieh gebaut.

 1894 - 1932

1894 übernahmen Anton und Maria Muckenhummer den Betrieb. Sie hatten zwei Söhne. Der ältere Sohn Felix wollte den Hof übernehmen, der zweite Sohn wurde Pfarrer. Felix war leider im Jahr 1915 im Alter von 19 Jahren im Krieg gefallen. Dadurch waren keine Hoferben mehr da. 1924 wurde für Felix eine Erinnerungskapelle  erbaut. 

 1932 - 1966

1932 wurde der Betrieb Josefa Haböck übergeben, da Marie Muckenhummer deren Patentante war. Sie heiratete Alois Auinger, mit dem sie 5 Kinder hatte. 

Von 1956 bis 1961 wurden von ihnen 2 Mais-Silos erbaut. 

Zu diesem Zeitpunkt gab es am Betrieb Pimerstorfer 10 Milchkühe mit Jungvieh, 30 Mastschweine, 12 Zuchtschweine und Hühner für den Eigenbedarf.

 1966 - 2001

1966 übernahmen Maria und Alois Auinger den Betrieb im Ausmaß von 21 ha und erweiterten diesen 1974 um eine Maschinenhalle und von1975 bis 1977 um ein Schweinezuchtstall. 

Von 1979 bis 1985 wurde der gesamte Hausstock generalsaniert.

Zu diesem Zeitpunkt gab es am Betrieb Pimerstorfer 10 Milchkühe mit Jungvieh, 30 Mastschweine, 70 Zuchtsauen und Hühner für den Eigenbedarf.

1994 wurde die Mastanlage für 2.000 Mastplätze in Reitbach vom Schörgendorfer erworben, daraufhin wurde der ältere Maststall in Holzing in einen Vormaststall umgewandelt und die Milchproduktion eingestellt. Jedoch wurde die Mastanlage die aus zwei 1.000er Ställen bestand, nie gänzlich von uns in betrieb genommen, da der ältere von den beiden schon sehr marode war.

Zu diesem Zeitpunkt gab es am Betrieb Pimerstorfer 1.000 Mastschweine, 70 Zuchtsauen und Hühner für den Eigenbedarf.

 2001 - ...

2001 wurde mit der Übernahme von Renate und Ludwig Sumereder der Betrieb Pimerstorfer mit dem Schmiedanwesen in Rumpfendopl zusammengelegt.

Es werden nun 30 ha bewirtschaftet.

Zu diesem Zeitpunkt gab es am Betrieb Pimerstorfer 1.000 Mastschweine, 70 Zuchtsauen und Hühner für den Eigenbedarf , durch die Zusammenlegung zusätzlich 9 Kühe und 20 Hennen

Ab 2002 wurden alle Maschinen und Geräte durch modernste Technik ersetzt. 2004 wurden die letzten 9 Milchkühe verkauft und 12 Schafe eingestellt.

2011 wurde die Schweinemast in Reitbach und die Schweinezucht in Holzing beendet. 2013 wurde der umgebaute Zuchtstall erstmalig mit Mastschweinen befüllt.

Seit 2001 wurde die Hühnerzahl erhöht zuletzt von Lukas Sumereder um 42 Legehennen.

Derzeit gibt es am Betrieb Pimerstorfer 450 Mastschweine,

12 Schafe und 120 Hühner in Freilandhaltung.